Hinnerm Horizont geht`s weider…..


Morsche Ihr Leut,

jetzt habbe mer also des Kackspiel des Jahres hinner uns. Also des Spiel des wo kaaner braucht. Jedenfalls mir net. Dazu will isch aach net viel sache

Dazu will isch aach net viel sache weil isch mir immer noch net  sischer bin ob mer des net eher von vornerei abgehakt hatte. Is aach egal weil mer Gestern widder genau des selbe gesehe hat wie in dene Spiele vorher. Mer habbe kaa gescheite Ausseverdeidischer. Mer brauche aach net lang rumjammer, mit Punkte hat eh kaaner gereschend. Also gugge mer nach vorne. Next Woch komme dann die Ostholländische Jungpferde zu besuch ins Waldstadion. Un Ihr Leeut, isch sachs Eusch! Da muß was gehe.

Mer könnt sisch ja jetzt hie hocke und rum schenne über unser sportlich un sonstische Vereinsführung, so wie des die gesamt Presse hier in Frankfort mäscht. Des wär abber zu einfache sach isch eusch. Erstens sinn die Herrschafte jetzte mal so rischdisch beleidischd weil de Heribert gesacht hat das dem des rumgenörschel uffen Sack geht. Un zwaadens weil des weder de Mannschaft noch dem gemeine Fan irschend ebbes hilft wenn mer jetzt mit dem dick Knüppel druff haut. Nadierlisch iss net alles Gold was glänzt, und es graut die Sau, wenn mer sieht was die Abwehr alles vergeischt. Ach de Zwersch schennt ja erum, wie ihr selbst lese könnt. Abber mer muß aach die Kersch im Dorf lasse. Da werfe die Herrn Schornaliste, besonners die obberklugscheißer von de FR , dem 19 jährische Stendera un dem 20 jährische Kittel vor das die des Spiel net unner Kontrolle bringe. Debai habbe die zwaa net mal e ganz halb Jahr erst Zeit gehabt sisch in die Mannschaft un die Bundeslischa zu finne. De Ozzy hingesche kann da hinne verzappe was der will, bei dene kimmt der immer gut weg. Egal wie oft der nebe sich un net nebe seim Geschespieler gestanne hat. Nur ma so als Beispiel. Da habbe mer e paar rischdisch gute, junge Fußballjuwelscher bei uns in de Mannschaft, un die dabbische Buchstabeschubser habbe nix anners zu du als die schlecht zu schreibe. Isch find des erbärmlisch. Junge Leut muß mer Zeit lasse sich zu entwickeln, Fehler müsse se mache derfe weil mer aus Fehlern lernt. Von dene aale Böck die mer da aach uffem Platz habbe, schenne die nur übber de Meier. Des kenne mer abber ja schon seit ewische Zeite. Das der gesche Hangover mehr gute devensiv Aktione hat, als de Kollesch Ozzy, liescht ja net am faule Meier der net laafe will.

So rischdisch abber, geht mer uff die Eier, das isch immer wieder lese muß das die Fans trotz schleschter Leistunge noch in Stadion komme un aach noch bis zur letzte Minut afeuern! Ei des is doch de Gipfel von de dummdabbische möschte gern Alleswisser. Ei horscht e mal, des sinn Fans, und kaa hergelaafene Schornaliste die fer ihr Ego un fer Geld alles schreibe. Des sinn Leut die en Haufe Geld ausgebbe fer ihr Mannschaft, ihrn Verein. Die net deham uff de Couch hocke un sisch des Dummgebabbel von euern schwätzende Kollesche ahörn, sondern sogar ins lauschige Paderborn odder ins arrogande Münsche fahrn. Wenn die schenne und meckern dede, hädde die alles Reschd dezu.Die sinn kridisch abber net undgereschd. Ihr abber die Ihr uff eure Presstribünscher sitzt, sollt eusch e mal frache in wie weit ihr e Mitschuld habt wenn`s net so läuft wie`s soll. Jeden Spieler zwanzisch ma die Woch die selbe blöde Frache stelle un jeden Forz der jemand quer sitzt breittrede hilft kaam Spieler besser zu wern, im Gescheteil.

Also gugge mer , wie schon obbe gesacht nach vorne. Mir sinn immer noch achter, un immer noch in de näh von Euroba. Ach wenns mit dra lischt das anner genauso dabbische Spiele verliern. Wie sacht unsern Heribert immer? “ So isses Geschäft“

Bis dann !

Ihne Ihrn Bembelzwersch

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3 Kommentare zu „Hinnerm Horizont geht`s weider…..

  1. So. Heute mal auf Auswärtshochdeutsch geschrieben.

    Den Zusammenhang, von aussen betrachtet scheins doch kompliziert, für mich ansprechend auf den wunden Punk gebracht.

    Ich betrachte das ein bißchen als Verselbstständigung der Presse. Denn, wie von Dir geschrieben, hört es für mich mit dem Verständnis spätestens bei direkter Beleidigung der Fans auf. Wenn ich es als Dauerkritiker nicht schaffe auch konstruktiv (von versöhnlich ganz zu schweigen) einzuwirken, kann ich mir die Meinungsmache auch gleich schenken. Dann ist es nur noch Meinungsmache.

    Wenn man Zeitskalen anlegt, in denen Kittel oder Stendera trotz oder eben wg. Hochbegabtheit (MS) nach einer Halbsaison das Spiel übernehmen sollen, dann vergisst man sicher einfach, dass die beiden nicht bei Barca oder Real auf der Optionsliste stehen oder von dort ausgeliehen wurden. Dort wird/würde Seinesgleichen sicher nicht mehr Zeit gegeben. Okay.

    Aber sind wir dort? In diesen Leistungsklassen? Wohl kaum. Genau deshalb denke ich eben auch, man muss evtl. auch mal eine (Trainer-) Kröte (Textvorgabe: Hübner, Bruno) schlucken [sic], die da aussieht als müsse der Trainerstab eben auch noch das Ein- oder Andere dazu lernen.

    So scheint es eben. Nur dann wird, über Wochen und Monate, ein Fiasko erster Güte daraus gemacht, sprich durch die Lokalpresse richtig Dampf im Kessel erzeugt.

    Ich würde es ja verstehen wenn man sich auch einmal anderen Tenor zutraut-aber nein. Lauter und drastischer heisst es da, so sind wir es seit einigen Jahren von den Online-Trommlern, Foren, Blogs, Sport-Twitterern und Socialmedia-Experten (die JEDE Stimmungslage kennen) gewohnt. Schaurigerweise klingen viele für mich (nein, nicht lustig) oft mittlerweile kaum anders als Marcel R. live on air: selbstgerecht und besserwissend. Nur eben online.

    Daß ein Trainerteam aus ggf stimmigen Gründen nicht einfach für alle mgl. Fehler oder auch nur Fehleinschätzungen öffentlich bei der Lokalpresse Abbitte leistet, ist keinen Gedanken mehr wert. Warum auch. Mit -nicht veröffentlichten- Überlegungen dieser Art würde man wie eine Luftpumpe wirken, der nach einem Hub die Dichtung wegfliegt. Ergo: Weiter Druck aufbauen, sonst macht’s ein Anderer (Onliner!).

    Also weiterpumpen, es hängt ja schließlich (m)ein Job dran. Und wenn man nur lang genug trommelt, bringt man sicher auch irgendwann eine gewisse Menge an Leuten dazu, sich anzuschliessen und die flink dabei sind Trainer raus zu rufen. Meine Wahrnehmung: DAS wundert, verunsichert die Mannschaft (z.B. MS, KT u.a.).

    Wem oder was das ganze hilft, und welche realistischen Möglichkeiten zur Entwicklung bestehen (ausser der natürlich immer besten Aufstellung), davon lese ich herzlich wenig. Wenig, das wirklich SUBSTANZ hätte.

    Die früheren ‚intimen Kenntnisse‘ die sicher wie überall in der Welt auf gute Beziehungen zum Stab der Verantwortlichen fussen, hat man sich die nicht -eventuell(!)- einfach tatkräftig verspielt? Von (ehemaliger, früherer) Professionalität kann demnach auch nicht mehr die Rede sein. Es mag auch am Status der ‚kleinen grünen Bild‘ liegen, der eben keiner mehr ist. Vielleicht sieht man sich als Robin Hood der Sportberichterstattung, als Gegenpart der leider so populistischen Springer-Presse. Und ist blind geworden für die Eigenleistung.

    Dem gerüttelt Maß an Arroganz das sich eingeschliffen hat, scheinen sich, um zwei Beispiele zu nennen, IG und SK nicht mehr bewusst zu werden (Letzterer selbstverständlich nur aus der sicheren Blog-G.-Schießscharte heraus).

    Selbstkritik wenn dann nur als reine Polemik per „Drei-Wort“-Phrasen (in Anlehnung an „Dreizeiler“): ‚Aber was weiß ich denn schon‘ / ‚Kann man machen‘ (…) etc.

    Hat man sich nicht vielleicht auch aufgrund eigener Fehler / Stagnation den (früher möglicherweise guten) Zugang zur kaputt gemacht? Ich für meinen Teil lese da auch einiges an gekränkter Eitelkeit heraus-man hätte doch einfach auf die Vorschläge hören müssen-und die Eintracht wäre heute bereits auf CL Kurs.

    Verantwortungsbereich: Artikel und Bilder. Buchstaben und Verschlusszeiten. Redaktionsschluss und Blickwinkel.

    Nicht: Eintracht Frankfurt.

    Bis Freitag, im Stadion.

    Ps. Ich persönlich mag ja den aufgeregten Dursti. Nur zur Zeit nicht so.

    Gefällt 2 Personen

    1. Erste Sahne mein lieber, deine Analyse.
      Nix gegen Kritik, ich selbst sag ja ach was mir auf den Nägeln brennt, schwanke mal hier- mal dorthin, je nach Gemütslage. Ist ja auch richtig so, denn Fußball hat für einen Fan immer noch jede Menge Emotionen parat. anders natürlich für die angesprochenen Herren, wie es scheint.

      In einer Welt die vor lauter Political Correctness erstart ist, in der man sich ja schon rechtfertigen muß wenn das Schnitzel das man genießt, aus Fleisch und nicht aus Tofu besteht ist nun mal das Fußballstadion eines der letzten Rückzugsgebiete Menschlicher Emotionen. Solche Überlegungen sind den Schreiberlingen aber gänzlich unbekannt. Es reicht bei denen nicht mehr. Die haben weder die Kraft, noch den Willen, den Blick vom eigenen Bauchnabel abzuwenden.

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