Bembels tönende Wochenschau 6/2015


Morsche Leut,

erschendwie war des doch e ziemlisch ruhisch Woch. De Blatter Seppel is unnergetaucht un hat mal so aussem Off mitgeteilt das er noch bis Februar Pate bleibe will. De Platini wäscht sei Händ weiterhin in Unschuld. Witzisch dabei is ja das die bewußte zwaa Milliönsche e Ratzahlung von de Fifa gewese sei soll, weil die angeblisch net flüßisch war in Jahr als des Geld fällisch war, sacht de Platini. Nur komisch das die Fifa in dem Jahr 105 Millone Plus gemacht hat. Abber mir denke uns ja nix debei, es sinn ja alle Ehrenmänner da bei de Fifa un Uefa. Sacht jedenfalls unsern Mister DFB, de Niersbach. Un bitte schön mer sollt ja erst mal die Unschuldsvermutung gelte lasse, bis was bewiese is. Nur komisch das des fer Leut die mit Stadionverbot beleschd wern, net gelte muß, die kann mer uffen blosen Verdcht hie net mer ins Stadion lasse. Isch nenn des jetzt mal eifach Klassejustiz.

So richdisch uffgereschd warn ja die Woch nur unsere Politgaukler. Zum aane Feiern die sisch ja heut fer ihre Wiedervereinischung, was gibts da eischedlisch zu feiern? Un zum annere habbe die gemerkt das da was net ganz basse dud, so mit Asyl un Reefugies. Net das de Bembelzwersch was degesche hätt das mer die Leut uffnemme, abber die habbe nach nem gude Monat endlisch gemerkt das des Ganze aach erschendwie organisiert wern muß. Jetzt sinn die Clowns übberaschd das es in unserm uffgeräumde und so ordentlische Deutschland plötzlisch drunner un drübber geht. Un die glänzende Willkommenskultur bröckelt aach an alle Ecke un Ende. Net nur das unsern Nachkomme von Relischieonsflüschtlinge, also de De Mezier, jetzt von de Reefugies Anpassungskultur verlangt, aach viele von dene die so spontan ihr Herz fer Flüschtlinge endeckt hatte, ziehe jetzt widder de Schwanz ei un ziehe sisch in ihr Eischentumswohnungsgetho zurück. Lustisch is ja dabei de Focus der sisch aus de Hos schraubt weil jetzt e paar Länder Immobilie enteischne wolle um die Reefugies unner zu bringe. Getönt habbe se als sollde ganz Häuserblocks entwohnt wern, debei gehts um leerstehende Büros, Märkte un Halle. Abber klar wenn de Chef bei de Bayern is………

Unserne Adler habbe sisch nach dem Grottekick am Sonndach ja erstaunlisch selbstkridisch gegebbe. Was ja aach gut so is. Ma gugge was die dann heut in de Oberbayrisch Provinz bei de Audis so uff die Roll krieje. Apropos Audi, mer munkelt ja das de beinahe Volkseischene Betrüscherkonzern so viel Schadenersatz bezahle wern muß, das die dann so Ferme wie Maserati un Bentley verkaafe müße um des zu bezahle. Da keimt beim Bembelzwersch widder die Hoffnung uff, das die dann ka Kohle mer habbe um um die Radkappe aus Wolfsborsch un die anner mehr odder wenischer Plastikvereine zu unnerstütze. Schee wärs ja. Abber ok, warte mers ab, es werd sisch weise.

So, des wars. Isch hoff es gibt next Woch widder mer zu schenne fer de Bembelzwersch.

Bis da hie, machts gut Ihr Leut !

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Ein Kommentar zu „Bembels tönende Wochenschau 6/2015

  1. Lieber Bembel ich finde es klasse, dass du den Vergleich zu stadionverbotlern gezogen hast, denn nicht mehr und nicht weniger ist es wenn man plötzlich – solange es denn um Millionen geht – die Unschuldsvermutung herausstellt aber bei Begebenheiten der sogenannten ‚unteren Klassen‘ die gleiche Vermutung nicht anwendet und die Gesellschaft gröhlt hinterher alle Fußballfans sind Rowdys.

    Ich freue mich und sehne den Tag herbei an dem jemand mal die Verbindung dieser Außenwirkung Niersbach ins Gesicht sagt: es wird von Managern und Funktionären vorgelebt und die Gesellschaft macht es nach. Beschiss auf hohem Niveau ist gesellschaftsfähig (Sippentechnischer Beweis: Umgang mit Herrn Hoeness-wenn es meiner Ansicht dient, gehe ich milde damit um).

    Es mangelt heutzutage nicht an Moral es ist leider ganz anders: Jeder schnitzt sich seine persönliche Moral mittlerweile selbst.

    Man muss sich nicht mehr anpassen verändern oder dazulernen nein man muss nur eine Bevölkerungsgruppe auftun die einem zustimmt und das lässt sich dank des Weltnetzes sehr gut bewerkstelligen und ist auch nicht so unbequem wie Selbstreflektion.

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